Obstbau-Modellanlagen zur Förderung der biologischen Vielfalt
Errichtung von sechs Modellanlagen für Tafelobstplantagen, in denen Maßnahmen ergriffen werden, um die Biologische Vielfalt zu erhöhen bzw. zu erhalten.
Projektziele
Etablierung und Optimierung von Modellanlagen zur Förderung der Biologischen Vielfalt im Tafelobst – Wissensvermittlung an obstbauliche und naturschutznahe Gruppen
Relevanz
Umsetzung
Der Schwerpunkt in der ersten Projektperiode (Oktober 2019 bis Dezember 2020) lag in der Errichtung von fünf Modellanlagen für Tafelobstplantagen, in denen Maßnahmen umgesetzt wurden, um die biologische Vielfalt zu erhöhen bzw. zu erhalten. Maßnahmen wie die Anlage von Blühstreifen und blühenden Fahrgassen, aber auch die Pflanzung von Ankerpflanzen und die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln durch den Einsatz entsprechender Spritzen-/Bearbeitungstechnik spielen hier eine wichtige Rolle.
In der zweiten Projektperiode (Februar 2021 bis Oktober 2021) lag der Schwerpunkt auf der fachlichen Begleitung der Modellflächen, um die Maßnahmen zu optimieren und parallel dazu das Monitoring von Tier- und Pflanzenarten weiterzuführen. Um das Wissen und die Erfahrungen an obstbauliche und naturschutznahe Gruppen weiterzugeben, wurde ein zielgruppenorientiertes Kommunikationskonzept erarbeitet. Die Ausarbeitung der Schulungs- und Informationsunterlagen und die Umsetzung des Bildungskonzeptes haben zum Ziel, das Wissen zur Erhöhung der Biodiversität in Tafelobstanlagen in den obstbaulichen und naturschutznahen Kreisen zu erhöhen.
In der dritten Projektperiode (Januar 2022 bis Oktober 2023) wurden ergänzende biodiversitätsfördernde Maßnahmen auf den Modellanlagen umgesetzt. Eine zusätzlich sechste Modellfläche wurde als “Obstanlage der Zukunft” aufgebaut, die möglichst selbstregulierende Eigenschaften aufweisen und so den Pflanzenschutzmitteleinsatz weitestgehend reduzieren soll. Das Schulungskonzept zum Thema Biodiversität wurde um weitere Konzepte erweitert und Exkursionen auf die Modellflächen durchgeführt (Zielgruppen: obstbauliche (Fach-)Schulen, Beratungskräfte, Naturschutzgruppen, Konsumenten/Kommunen, Lebensmittelbranche).
Bei Interesse zur Besichtigung der Modellflächen, kontaktieren Sie uns gerne!




Ansprechperson






