Beteiligungs­projekte

Wir gestalten Projekte, in denen unterschiedliche Akteure ihre Perspektiven, Erfahrungen und Ideen einbringen können. Durch strukturierte Beteiligungsformate schaffen wir Raum für Dialog, gemeinsame Lösungen und Entscheidungen, die von vielen getragen werden.
Auf dieser Seite finden Sie hierfür Beispiele.

Eine Gruppe von sechts Menschen steht in einem Kreis im Wald. Von links: Försterin Irmgard Weishaupt, Volker Kromrey, Pascal Solbach (beide Bodensee-Stiftung), Franziska Schlemmer (Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg), Andreas Ziermann (Bodensee-Stiftung) und Prof. Dr. Alexander Mäder (Hochschule der Medien Stuttgart).

NATUR- & GEWÄSSERSCHUTZ

Konflikte lösen durch Kommunikation auf Augenhöhe

Die unterschiedlichen Waldnutzer*innen können teils sehr unterschiedliche Interessen haben. Konflikte im Wald sind daher häufig. Wie sie sich mittels deliberativer Kommunikation lösen bzw. von vornherein vermeiden lassen, hat das Projekt „Wir im Wald“ untersucht. Hier wurden gezielt unterschiedliche Akteur*innen eingebunden und zur aktiven Mitgestaltung angeregt.

Sportler*innen, Forstverwaltung und weitere Interessensgruppen konnten ihre Perspektiven, Erfahrungen und Ideen in den Dialog einbringen. Im Mittelpunkt stand der Austausch auf Augenhöhe und ein gegenseitiger Perspektivenwechsel zur Entwicklung tragfähiger Lösungen. Durch Workshops, Beteiligungsformate wie Fishbowl-Diskussionen oder Waldspaziergänge entstanden Ansätze, die von den Teilnehmenden mitgetragen werden.

Unternehmen & biologische Vielfalt

Expertise aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmen

Je nach Branche unterscheiden sich die Herausforderungen, die Unternehmen bewältigen müssen, wenn sie biodiversitätsfreundlicher wirtschaften wollen, erheblich. Als Natur- und Umweltschutzorganisation sind wir deshalb auf die Expertise aus den Branchen angewiesen: „Unternehmen und Biologische Vielfalt (UBi)“ baut deshalb auf die Mitarbeit engagierter Unternehmen und Verbände, die das Wissen um die spezifischen Herausforderungen und Chancen ihrer Branche einbringen. In vielfältigen Beteiligungsformaten – wie z.B. „runde Tische“ mit Branchevertretern – bringen wir in diesem und anderen Projekten deshalb die Perspektive von Wirtschaft und Naturschutz an einen Tisch und bemühen uns um die besten Lösungen für Natur und Mensch.

Eine Gruppe von Menschen sitzt im Freien unter einem Baum im Halbkreis auf Bänken. Die Menschen blicken auf zwei Männer, die in der Mitte an einem Tisch stehen und referieren.

Landwirtschaft & Lebensmittel

Boden-AGs: Grenzüberschreitender Austausch von Fragen, Antworten und vielen Erfahrungen

Das größte Kapital der Landwirtschaft ist der Boden. Wie lässt er sich erhalten bzw. die Fruchtbarkeit steigern? Landwirt*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben grenzüberschreitend in Boden-AGs auf Einladung von Bodensee-Stiftung und Regenerate Forum ihre Erfahrungen, Fragestellungen und Interessen eingebracht.

Die Themen ihrer Treffen gestalteten sie maßgeblich mit. Der Austausch erfolgte auf Augenhöhe, wobei Wissen gemeinsam erarbeitet und weiterentwickelt wurde. Die Gruppen dienten als Raum für kollegiale Vernetzung, gemeinsames Lernen und das Lösen konkreter Herausforderungen. Moderation und fachliche Impulse unterstützten diesen Prozess.

Eine Gruppe von Menschen steht auf einer Wiese mit abgeblühten Löwenzahn vor Solarthermie-Paneelen.

Energiewende

Energiewende in der Hand von Bürger*innen

Um die Produktion erneuerbarer Energien demokratisch zu gestalten, sollen sozial innovative Unternehmensformen wie Genossenschaften, Aggregatoren und Crowdfunding-Plattformen gestärkt werden. Das Projekt SocialRES setzte hierfür gezielt auf die aktive Einbindung von Bürger*innen und relevanten Akteuren in die Energiewende: Durch Fallstudien, Workshops und gemeinsame Lernformate wurden Erfahrungen, Interessen und Verhaltensweisen erhoben und in die Projektarbeit integriert. Gleichzeitig förderte es Kooperationen zwischen Energiegenossenschaften, Plattformen und weiteren Stakeholdern und entwickelte Lösungen im Co-Creation-Prozess. Ziel war es, Teilhabe zu stärken und Bürger als aktive Akteure zu befähigen.