Sektorkopplung: Trainingsmodul für Gemeindeverwaltungen
Sektorenkopplung, die Verbindung der Sektoren Strom, Wärme, Verkehr über Energiespeicher und Energiewandler – ist ein wichtiger Baustein der Energiewende. Ein Online-Tool ermöglicht Gemeindeverwaltungen eine Erstbewertung ihrer Pläne.
Hauptziel des Projekts CSSC-Lab (City Storage and Sector Coupling) war es, Kommunen mit innovativen Lösungsansätzen in den Bereichen Sektorkopplung und Energiespeicherung vertraut zu machen. Das Projekt zeigte auf, wie sich die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien mit den zentralen Verbrauchssektoren Wärme und Verkehr verknüpfen lässt, und stellte hierfür ein umfassendes Trainings-, Beratungs- und Informationsangebot bereit. Zudem wurden verschiedene Anwendungsfälle der Sektorkopplung praktisch erprobt.
Instrumentenkoffer für Gemeindeverwaltungen
Nun steht ein Instrumentenkoffer zur Verfügung, der Gemeindeverwaltungen eine schnelle Einschätzung ökologischer und wirtschaftlicher Auswirkungen sowie des Investitionsbedarfs ermöglicht und damit eine fundierte Entscheidungsgrundlage für kommunale Akteur*innen bietet.
Die Nutzung des Tools ist ohne umfangreiche technische Vorkenntnisse möglich. Es ist benutzerfreundlich gestaltet und richtet sich insbesondere an Einsteiger*innen in CSSC-Lösungen. Nutzer*innen können die Anwendung in verschiedenen Sprachen bedienen. Nach Eingabe grundlegender Informationen erhalten sie passende CSSC-Lösungen für ihre Kommune sowie weiterführende Ressourcen. Die Ergebnisse lassen sich als PDF exportieren.
Das Tool basiert auf verfügbaren Daten zu typischen technischen Anforderungen von CSSC-Lösungen, den Erfahrungen der Projektpartner aus ihren Demonstrationszentren sowie projektinternen Bewertungen.
Bei der Einschätzung der Eignung werden sowohl technische Anforderungen als auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt. Das Tool ersetzt jedoch keine fachliche Detailplanung durch Expert*innen, da hierfür weitergehende technische Analysen erforderlich sind. Für die konkrete Umsetzung von Projekten wird daher empfohlen, entsprechende Fachstellen einzubeziehen.
Die Hauptzielgruppe des Projekts waren kleine und mittlere Kommunen im Donauraum. Eine Übertragbarkeit auf andere Regionen ist daher nur eingeschränkt gegeben.
Ergänzend wurden in vier Partnerregionen in Österreich, Slowenien, Kroatien und Bulgarien

