CircHive – Den Wert der Natur erkennen, messen und darüber berichten
Mission des Projekts ist es, die Bilanzierung der Biodiversität ebenso zum Mainstream zu machen wie die Bilanzierung von CO2-Emissionen, damit Unternehmen fundierte Maßnahmen ergreifen und zu globalen naturpositiven Zielen beitragen können.
Projektziele
Das EU Horizon Projekt CircHive wird Unternehmen und dem öffentlichen Sektor helfen, den Wert der Biologischen Vielfalt zu erkennen, zu messen und transparent darüber zu berichten. Durch die Anerkennung des Wertes der Natur will CircHive Organisationen dabei helfen, fundiertere Entscheidungen zu treffen, die Ökosysteme schützen, die biologische Vielfalt fördern und der Gesellschaft und den Unternehmen neue Möglichkeiten eröffnen.
Relevanz
Umsetzung
CircHive ist ein auf fünf Jahre angelegtes Projekt mit 15 Forschungs- und Praxisorganisationen und zehn Organisationen, die entwickelte Methoden in der Praxis umsetzen. Die Bodensee-Stiftung gehört zum Forschungskonsortium. Im Rahmen des Projekts werden strenge und standardisierte Methoden für die Kombination zweier Ansätze zur Bewertung der Biodiversität entwickelt: Biodiversitäts-Fußabdruck und Naturkapitalbilanzierung.
Als Partner von CircHive wird die Bodensee-Stiftung ihre Kenntnisse und Erfahrungen aus den langjährigen Aktivitäten im Bereich Unternehmen und Biologische Vielfalt einbringen. Speziell die Arbeiten für und mit Standards, Unternehmen und Landwirt*innen vor allem der Lebensmittelbranche wird dazu beitragen, dass praxisnahe Methoden im Projekt erarbeitet und getestet werden.
Weitere Informationen
Ideale Biodiversitätskriterien für den Lebensmittelsektor und für die Textilindustrie mit Fokus auf Baumwolle
Wissenschaftler*innen, NGOs und Vertreter*innen von Standardorganisationen haben zwei Idealkataloge von Biodiversitätskriterien für Standards und Beschaffungsregeln entwickelt. Der „Ideal Framework for Food & Biodiversity“ sowie der “Ideal Framework for Textile” (beide unten zum Download) sind keine neuen Biodiversitätsstandard für die Zertifizierung, sondern praxisnahe Orientierungshilfen:
- für Lebensmittelunternehmen, Standardorganisationen sowie landwirtschaftliche Genossenschaften und Verbände.
- für Unternehmen der Textilindustrie, Standardorganisationen sowie landwirtschaftliche Produktionsvereinigungen sowie Handelsunternehmen mit eigenen Beschaffungskriterien
Die Kriterienkataloge unterstützen dabei, Biodiversitätsaspekte in bestehende Standards und Beschaffungsregeln zu integrieren. Zudem richten sich die Idealkataloge an politische Entscheidungsträger: Förderprogramme und Subventionsvergaben für die Landwirtschaft sollten Biodiversitätskriterien stärker berücksichtigen.
Andreas Ziermann und Marion Hammerl von der Bodensee-Stiftung nahmen an der CircHive-Konferenz in Mailand teil. Copyright: Bodensee-Stiftung
Marion Hammerl (3. von rechts, am Mikrofon), Senior Expertin der Bodensee-Stiftung, nahm an der Podiumsdiskussion teil. Copyright: Bodensee-Stiftung
Experten und Interessenvertreter aus dem Lebensmittel- und Landwirtschaftssektor hatten sich in der Fondazione UNIMI zum Mailänder Tag der biologischen Vielfalt getroffen. @Copyright: Bodensee-Stiftung

Ansprechperson

News zum Projekt
Projektpartner
- Biotope
- Case study partners: Valio, Barilla, Stora Enso, Millwood, Agroderew, Novamont, Lacoste, Raiffeisen BANK, The City of Edinburgh Council
- Ciedes Foundation
- DIN – Deutsches Institut für Normung
- Ecoact
- EFI (European Forest Institute)
- EY denkstatt
- IEEP (Institute for European Evironmental Policy)
- IUCN (International Union for Conservation of Nature)
- Luke – Natural Resources Institute Finland
- oppla
- RISE – Research Insitute of Sweden
- SPRING – Italian Circular Bioeconomy Cluster
- The biodiversity Footprint company
- Ukrainian National Forestry University
- University of Edinburgh







