Warum wir Seen und Feuchtgebiete schützen müssen

Zusehen ist Geschäftsführer der Bodensee-Stiftung Volker Kromrey, der auf einem Steg steht und mit seiner rechten Hand gestikuliert. Im Hintergrund sieht man einen See.

Sie sind für das Überleben und das Wohlbefinden von uns Menschen von unschätzbarem Wert: Seen und Feuchtgebiete. Beim Blick auf ihren Zustand weltweit wird deutlich, dass ihre Bedeutung häufig in Vergessenheit gerät – oder stark unterschätzt wird. Der Welttag der Feuchtgebiete ruft jährlich am 2. Februar ihren Stellenwert in Erinnerung.

Für die Bodensee-Stiftung ist der Tag nicht nur von Tragweite, da sie den größten Trinkwasserspeicher Europas im Namen trägt – 5 Millionen Menschen profitieren tagein tagaus vom sauberen Wasser des Bodensees. Kleingewässer und Feuchtgebiete helfen uns im Umgang mit der Klimakrise: Moore z. B. dienen als beeindruckende CO2-Speicher. Kleingewässer helfen, Dürren und Überschwemmungen abzumildern. Und das ist noch nicht alles: Sie sind Biodiversitäts-Hotspots! Es wimmelt nur so von Leben an und im Wasser.

Der Welttag der Feuchtgebiete wird seit 1997 an jedem 2. Februar eines Jahres begangen. Hintergrund ist die Ramsar-Konvention von 1971. Das internationale Übereinkommen regelt den Schutz von bedeutenden Feuchtlandschaften. Die Ramsar-Konvention war der erste internationale Vertrag, der den Naturschutz und die nachhaltige Nutzung von natürlichen Ressourcen zum Ziel hatte. Deutschland trat ihr im Jahr 1976 bei. Mittlerweile haben 172 Staaten den Vertrag ratifiziert.

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