CreiseL – Chancen zur Inwertsetzung von Rest- und Nebenstoffen im Sinne der Bioökonomie
Wie können Rest- und Nebenströme aus der ersten Verarbeitungsstufe von Lebensmitteln bioökonomisch genutzt werden? Geprüft wurden Hafer, Hopfen, Kirschen, Soja, Walnuss und Wein.
Projektziele
Im Austausch mit Unternehmen und Wissenschaft wurden Möglichkeiten zur Inwertsetzung von Rest- und Nebenstoffen der Lebensmittelverarbeitung im Sinne der Bioökonomie geprüft.
Relevanz
Umsetzung
Obwohl der Reifegrad der biotechnologischen Lösungen sehr hoch ist, werden z.B. Konversions- und Extraktionstechnologien zur Bearbeitung und Nutzung von Rest- und Nebenstoffen bisher wenig genutzt. Im Projekt wurden die Möglichkeiten der bioökonomischen Nutzung einiger Rest- und Nebenstoffe der Lebensmittelverarbeitung näher untersucht, zum Beispiel von Obst, Gemüse, Getreide und Hopfen. Es konnten die Potenziale für die weitere Verarbeitung von Rest- und Nebenstoffen aufgezeigt werden, aber auch die Hürden identifiziert werden, die der kreislauforientierten stofflichen Nutzung im Sinne der Bioökonomie bisher entgegenstehen.
Erkenntnisse aus dem CreiseL-Projekt
Die Verwertung von Rest- und Nebenstoffströmen der ausgewählten Produktgruppen im Sinne einer kreislauforientierten Bioökonomie ist derzeit durch eine Reihe verschiedener Hindernisse limitiert. Diese umfassen sowohl informations- und kommunikationsbedingte Hürden, technische Limitierungen, logistische und ökonomische Herausforderungen, als auch regulatorische Hindernisse.
Die Allgemeinen Handlungsempfehlungen für Bioökonomieunternehmen richten sich an Unternehmen, die biobasierte Rohstoffe in der Produktion einsetzen möchten und dabei Rest- und Nebenstoffe als Ausgangsquelle in Betracht ziehen.
Einen etwas umfänglicheren Blick, auch auf die regulativen Hürden haben wir in dem Dokument Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger zusammengefasst.
In den kulturspezifischen CreiseL-Steckbriefen (unten zum Download) wird auf Produkt und Ursprung, Flächen- und mengenmäßiger Anbau, die Erste Verarbeitungsstufe, anfallende Neben- und Reststoffe, gegenwärtiger Umgang mit den Rest- und Nebenstoffen, wertgebende Inhaltsstoffe sowie auf die Ansprüche an die Lagerung eingegangen.

Ansprechperson

News zum Projekt
Projektpartner
- Universität Hohenheim, Geschäftsstelle Bioökonomie




